5 Tipps für nachhaltige Ostern mit gutem Gewissen

Der Frühling kommt gemächlich ins Rollen – in ein paar Tagen steht bereits Ostern vor der Tür! Für viele ist Ostern eine Zeit zum Schlemmen und zum Basteln – es gibt viele Ostertraditionen, die wir nicht missen wollen. Und es gibt einiges zu tun! Eier wollen gekauft und gefärbt werden, Schokolade zum Verstecken muss her und ein ausgedehnter Brunch steht vielleicht auch auf dem Programm. Jede Menge Oster-Deko soll Haus und Garten schmücken. Wie Sie Ihre Ostertage nachhaltig und guten Gewissens gestalten können, das haben wir deshalb für Sie zusammengetragen! Hier kommen unsere fünf Tipps für nachhaltige Ostern:

Nachhaltige Ostern
Der Frühling ist (fast) da! Höchste Zeit Vorbereitungen für nachhaltige Ostern zu treffen. Foto: pixabay

1. Bio-Eier statt Käfighaltung

Nahe liegend und wichtig: Achten Sie beim Kauf Ihrer Ostereier auf Bio-Siegel und Kennzeichnung. Die Ziffern 0 bis 3 verweisen auf die Haltungsart der Hühner, das anschließende Kürzel auf das Herkunftsland.

Seit 2012 ist Käfighaltung in der EU verboten, die sogenannte Kleingruppenhaltung ist allerdings weiterhin erlaubt. Bei der Produktion von Bio-Eiern gelten die strengsten Regeln: Die Tiere dürfen nicht in Käfigen gehalten werden, haben vier Quadratmeter Auslauf, Platz auf Sitzstangen und einen Stall mit Stroh, Holzspänen und Sand. Auch die hier verwendeten Futtermittel müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen. Wer dieses Jahr lieber ganz auf Eier verzichten möchte, der schaut am besten hier vorbei und lässt sich von pflanzlichen Alternativen inspirieren.

 

2. Mit natürlichen Farben färben

Gefärbte Eier sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen – das heißt, das Ei kann theoretisch von überall her kommen. Sowieso viel besser: Selber färben! Und das am besten ganz natürlich, statt mit umstrittenen Azofarbstoffen und anderen chemischen Farben. Hibiskusblüten geben ein blasses Himmelblau, Kurkuma leuchtet goldgelb, rote Beete führt zu einem natürlichen Rot und der Klassiker, die Zwiebelschale, zaubert ein sattes Goldbraun auf die Eierschale. Weitere Farbrezepte & Tipps finden Sie hier.

Nachhaltige Ostern mit natürlichen Eierfarben.
Natürlich ist immer noch am Besten. Foto: pixabay

 

3. Nachhaltige Ostern mit fairer Schokolade aus gutem Kakao

Zum Osterfest 2017 wurden in Deutschland insgesamt 202 Millionen Schokoladen-Osterhasen gefertigt. Das ist schon eine ganze Menge, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Hasen auch hierzulande aus  Massenkakao mit zweifelhafter Herkunft gefertigt werden.  Schokoladenprodukte mit dem Fairtrade-Gütesiegel garantieren zumindest einen Mindestpreis für die Kakaobauern und -bäuerinnen. Gute Schokolade finden Sie zum Beispiel auch bei uns im TreeShop: Der Kakao für die feinen CocoaFair-Schokoladen im TreeShop wächst in ökologisch bewirtschafteten ForestFinance-Kakaowäldern in Panama. Gefertigt wurden die süßen Kreationen vom Sozialunternehmen CocoaFair, in sorgfältiger Handarbeit und mit viel Leidenschaft für Kakao und Schokolade – und das schmeckt man!

 

 

Tree to Bar
Alles aus einer Hand: vom Kakaobaum bis zur Schokolade. Die ganze Geschichte der Schokoladenherstellung bei ForestFinance erfahren Sie hier. Bild: ForestFinance, Grafik: Mona Godzewski

 

 Zum Weiterlesen

 

4. Fleischfrei, regional & saisonal zum Osterbrunch

Beim Schlemmen konzentriert man sich am besten auf Lebensmittel, die nicht einmal um die halbe Welt transportiert werden mussten, um auf dem Ostertisch zu landen. Champignons, Lauch, Spargel, und Spinat haben im April ihren großen Auftritt! Saisonale Rezepte für ihr Ostermenü finden Sie zum Beispiel hier. Ganz traditionell wird an Karfreitag auf Fleisch verzichtet – sowieso schon gut für Klima und Umwelt. Aber auch beim Kauf von Fisch und Meerestieren sollten Sie auf Siegel und Herkunft achten. Sehr hilfreich ist dabei der Fischratgeber des WWF: hier können Sie ganz bequem online prüfen, ob der Kauf einer bestimmten Fischart unbedenklich ist. Rotbarsch zum Beispiel sollten Sie ganz vom Speiseplan streichen – der ist nicht nur aufgrund von Überfischung stark gefährdet, bei seinem Fang werden außerdem Jahrtausende alte Kaltwasserkorallen zerstört.

Grüner Spargel
Hat ab April seinen großen Auftritt: Spargel! Foto: pixabay

5. Plastikfreies Osternest und natürliche Dekoration

Statt künstlichem Ostergras und Deko-Teilen aus Plastik lieber auch hier auf natürliche Materialien zurückgreifen: Moos und Gräser machen sich im Körbchen viel besser als billiges Plastikgras. Noch ist sogar genug Zeit um sich frisch-grünes Ostergras selbst zu ziehen! Eine Anleitung für eine dekorative Schale mit Weizengras für den Ostertisch finden Sie hier. Aus Kartonresten, Tonschalen oder einer Camembert-Verpackung lassen sich wunderbare Osterkörbchen basteln und bei einem Frühlingsspaziergang kann man wunderbar Zweige, Blumen und andere Materialien zum Verzieren einsammeln.

Basteln mit natürlichen Materialien
Basteln mit Naturmaterialien: Nicht nur nachhaltig, sondern auch besonders schön, finden wir. Foto: pixabay

 

Wir wünschen Ihnen frohe, nachhaltige Ostern und viel Spaß beim Kochen und Basteln!

 

 

Online Redaktion | janina.mai@forestfinance.de

ist Teil des Kommunikationsteams bei ForestFinance. Sie schreibt gerne über Nachhaltigkeitstrends, Tiere und Grünes im Netz.

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