Unter Bäumen unterwegs – Ausflugstipps zum Tag des Baumes

Am 25. April 2017 feiern wir den internationalen Tag des Baumes. Wir finden: Grund genug, das kommende Wochenende mal ganz im Zeichen des Baumes zu begehen! Ob Kletterwald oder Baummuseeum – wir stellen Ihnen sechs Ausflugsziele rund um Bäume und Wälder vor, bei denen für jeden Baum-Freund etwas dabei ist.
Auf die Bäume, fertig, los!

1. Adrenalin in den Baumwipfeln

Im Kletterwald kommen Wald- und Sportfans voll auf Ihre Kosten. Foto: kaemte/pixelio.de
Im Kletterwald kommen Wald- und Sportfans voll auf Ihre Kosten. Foto: kaemte/pixelio.de

… zumindest für diejenigen, die nicht ganz schwindelfrei sind: Kletterwälder oder Waldseilgärten sind Klassiker unter den Baum- und Waldausflugszielen. Hier laden verschiedene Parcours in luftiger Höhe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und -höhen zum Balancieren, Klettern und Springen ein. Die Bäume bieten an warmen Tagen nicht nur Schatten bei sportlichen Abenteuern, sondern auch meist einen fantastischen Ausblick. Eine Übersicht aller Kletterwälder und -parks in Deutschland finden Sie hier.

2. … oder doch lieber Erholung?

Der Baumkronenpfad in Bad Wildbad beginnt mit einem imposanten Aussichtsturm. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Ebenfalls in luftiger Höhe, dafür aber deutlich entspannter: Der Spaziergang auf einem Baumwipfelpfad. In vielen Metern Höhe führt ein auf Plattformen und Stegen angelegter Lehrpfad durch den Kronenbereich des Waldes und bietet Einblicke aus völlig neuen Perspektiven.Oft locken Abenteuerspielplätze und architektonisch außergewöhnliche Aussichtsplattformen in der Nähe zum Toben oder Verweilen ein. In diesem Verzeichnis finden Sie alle Baumkronenpfade in Deutschland im Überblick.

3. Für Kunst- und Baumfreunde

Kunst & Natur: ein Dreamteam. Die Skulptur „Acrobats“ vor der Kalksteinmauer stammt von Barry Flanagan. Foto und weitere Einblicke: www.enea.ch/baummuseum

Der bekannte Gartenarchitekt Enzo Enea hat für die schönsten Bäume seiner Sammlung in der Nähe des oberen Zürichsees 2010 ein Museum eröffnet. Das weltweit einzige Baummuseum ist ein außergewöhnlicher Ort für Kunstinteressierte und Baumliebhaber gleichermaßen, es kombiniert Landschaft, Botanik, Architektur, Kunst und Design. Auf der 75.000 Quadratmeter großen Parkanlage werden zeitgenössische Skulpturen anerkannter Künstler neben exotischen Baumriesen ausgestellt. Hier geht es zur Website des Baummuseums.

4. Besuch bei den Stars

Ein ganz schön dickes Ding: Die Sommerlinde in Heede im Emsland hat einen Umfang von 15 Metern und gilt als Naturdenkmal. Foto: Yvonne Bentele/wikipedia.de

Der höchste Baum steht im Günterstäler Stadtwald, der dickste im Emsland und der älteste in Hessen – wer den Superlativen unter den Bäumen mal einen Besuch abstatten möchte, der kann unter monumentalebäume.de nach Bundesland, Baum und Kategorie sortieren und sich so jeden Standort anzeigen lassen. Wer weiß, vielleicht wächst die dickste Eiche des Landes ja gleich um die Ecke? Wer besonders von alten Bäumen fasziniert ist, für den gibt es in NRW den Altbaumfinder – hier kann man sich sogar per App die ältesten Bäume in der Umgebung anzeigen lassen.

5. Japanisches Blütenmeer

Eine kleine Weltreise vor der Haustür: der japanische Garten in Leverkusen. Foto:Thomas Max Müller/pixelio.de

Kaum ein Baum blüht so leuchtend und farbenfroh, wie der japanische Kirschbaum. Ende April steht er so mancher Orts noch in voller Blüte (Achtung: allerdings nicht mehr lang!). Auf der Suche nach den rosafarbenen Exoten wird man besonders in japanischen Gärten fündig, die noch einiges mehr zu bieten haben als üppige Kirschblüten. Zwischen Teehäusern, Magnolien, Bonsais und fantasievollen Wasserlandschaften lässt es sich wunderbar schlendern und staunen. Hier finden Sie eine Liste der japanischen Gärten in NRW mit interessanten Informationen, eine deutschlandweite Übersicht finden Sie bei Wikipedia.

6. Bäume statt Briefmarken

Der Wasserwald im Arboretum Ellerhoop-Thiensen bietet einen ganz besonderen Anblick. Foto: Dajo/pixelio.de

Arboretum – so nennt man eine Sammlung verschiedenartiger, oft exotischer Holzgewächse zu Studienzwecken. Das Wort stammt vom lateinischen arbor „Baum“ und bezeichnet also einen botanischen Garten, in dem hauptsächlich Bäume gesammelt werden. Die Monate Mai und April eignen sich besonders gut für einen Besuch im Arboretum, denn jetzt blühen die meisten Gehölze in voller Pracht, im Herbst locken Sie hingegen mit den kräftigen Farbenspielen der Blätter. In den über hundert Arboreten in Deutschland können Sie zahlreiche exotische Bäume bestaunen und kennenlernen, eine Übersicht  aller Anlagen finden Sie auf www.arboreten.de.

 

Haben Sie noch weitere Tipps und Empfehlungen für Ausflüge rund um  Bäume und Wald? Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar, wir freuen uns auf Ihre Ideen!

 

Ein Kommentar zu “Unter Bäumen unterwegs – Ausflugstipps zum Tag des Baumes

  1. Happy internationaler Tag des Baumes. Ich liebe das Klettern in den Baumwipfeln. Das macht unheimlich große Freude, da ist man sehr verbunden mit der Natur und dem eigenen Körper. Unser nächstes Ausflugziel; ein japanischer Garten.

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