Eine Schatzkammer der Natur: der ForestFinance-SchutzWald

Der ForestFinance-SchutzWald befindet sich in Las Lajas, Panama, gar nicht weit Weg von traumhaft weißen, karibischen Sandstränden. Manch einer der sonnenbadenden Touristen dort ahnt vielleicht nicht, welcher Artenreichtum sich in unmittelbarer Nähe befindet. Obwohl Panama nur ein Fünftel der Größe von Deutschland aufweist, befinden sich dort heute mehr Pflanzenarten als in Nordamerika und Europa zusammen. Dazu gehören zum Beispiel über 1.000 verschiedene Baum- und 300 Orchideenarten. Doch dieser Schatz ist bedroht: Weite Flächen Panamas, auf denen früher einmal Wald stand, sind der Viehzucht zum Opfer gefallen. Ein ökologisches Desaster, denn jede ausgestorbene Tier- oder Pflanzenart ist unwiederbringlich verloren. Da der tropische Regenwald fast 75 Prozent der weltweiten Tier- und Pflanzenarten beherbergt, birgt er eine enorme, bislang kaum erfasste Artenvielfalt. Sie zu sichern und zu erhalten, ist eines der Unternehmensziele von ForestFinance. Dieses Ziel findet sich im Projekt SchutzWald wieder.

Zahlreiche seltene Arten …

… leben in unserem Wald, der in Biodiversitätsstudien als „High conservation value forest“ eingestuft wurde und vielen vom Aussterben bedrohten Arten ein Zuhause bietet. Hier tummeln sich zahlreiche seltene Reptilien-, Amphibien- und Vogelarten sowie Kapuzineräffchen, Faultiere und Ozelots. Der Name, den unsere Mitarbeiter in Panama dem SchutzWald gegeben haben, kommt nicht von ungefähr: „Los Monos“ bedeutet übersetzt „Die Affen“. Er bezieht sich vor allem auf die hier häufig anzutreffenden Kapuzineraffen, von denen zurzeit zwei Gruppen im Wald unterwegs sind. Neben dem Artenschutz leistet der Wald noch viele weitere wichtige Ökosystemfunktionen. Die starke Durchwurzelung des Waldbodens verhindert Erosionen und leistet einen erheblichen Beitrag zum Wasserhaushalt und zum Grundwasserangebot ebenso wie für den Klimaschutz, denn die zum Teil bereits riesigen Bäume binden beim Wachsen Kohlendioxid aus der Atmosphäre.

BesucherInnen haben die Möglichkeit, einen Teil des SchutzWaldes auf einem Naturlehrpfad zu erkunden, ohne die Tier- und Pflanzenwelt zu stören. Foto: ForestFinance
BesucherInnen haben die Möglichkeit, einen Teil des SchutzWaldes auf einem Naturlehrpfad zu erkunden, ohne die Tier- und Pflanzenwelt zu stören. Foto: ForestFinance

Mensch & Wald …

… treffen auf unserem Naturlehrpfad zusammen. Gemeinsam mit Schülern der lokalen Sekundarstufe eröffneten wir 2010 einen Naturlehrpfad: Kleine Holzbrücken führen über klare Bäche, vorbei an Lianen und Urwaldriesen. Schilder erzählen Wissenswertes über heimische Arten und Waldökologie. Auf halber Strecke des Rundwegs befindet sich eine Rasthütte mit Aussicht auf die Mangroven. Diese bilden besonders wertvolle und selten gewordene Ökosysteme. ForestFinance-Mitarbeiterin Katrin Spanke hat sie im April selbst besucht und berichtete von ihren Eindrücken: „Es sah aus, als stünden mitten im Wasser Wälder. Die Wurzeln sind sehr feingliedrig. Bei klarer Sicht konnte ich unzählige Fische dort herumwuseln sehen. In den Ästen kletterten Leguane und Vögel. Auch wenn die Mangroven Bäume sind, sehen sie eher wie Fabelwesen aus. Die zarten Wurzeln liegen je nach Wasserstand frei und lassen sie wirken, als würden sie jeden Moment zu laufen beginnen.“

Für nur 5 Euro können Sie 5 Quadratmeter dieses wertvollen Waldes für ein halbes Jahrhundert gemeinsam mit uns schützen – oder verschenken! – und so Wald, Umwelt und Klima für die Zukunft erhalten.

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