Von Maibäumen, Baumbräuchen und Baumgeschenken

Maibaum
Geschmückte Maien-Birke. Foto: Canva

Er naht wieder, der Tag der Maibäume: Zum Tag des Baumes möchten wir Ihnen dieses Mal den Maibaum und andere Baumbräuche und Baumgeschenke vorstellen. Am liebsten natürlich mit Bäumen, die nicht geschlagen, sondern gepflanzt werden!

Ein Maibaum für die Liebe

Sie haben noch nie etwas von Maibäumen gehört? Dann geht es Ihnen wie einigen der ForestFinance-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach Bonn zugezogen sind, wo das ForestFinance-Büro steht: der Brauch ist vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Teilen Deutschlands bekannt. In Süddeutschland, zum Beispiel, beinhaltet der Maibaum-Brauch das festliche Aufstellen eines geschmückten Baumstammes in der Dorfmitte am Abend des 30. Aprils.

Besonders beliebt ist es im Rheinland, vor die Häuser auserwählter Damen kleine Maibäumchen zu platzieren – die sogenannten Maien. Dabei handelt es sich in der Regel um Birken. Die jungen Birken werden mit bunten Kreppbändern geschmückt. Heute werden stattdessen oft große Herzen aus Krepppapierrosen ans Haus oder ins Fenster gehängt.
Wollen Sie auch einen Maibaum für die Liebste oder den Liebsten verschenken?
Wir empfehlen einen besonders süßen, klima- wie umweltfreundlichen: Unseren SchokoBaum!

Baumhain
Bäume in der Mythologie: Heiliger Hain, Ölgemälde (1886) von Arnold Böcklin.

Bäume mit Bedeutung

Von jeher stehen Bäume für den ewigen Kreislauf des Lebens, für das Vergehen und Werden, für Unsterblichkeit. Nach jedem Winter ergrünt er aufs Neue. Nicht von ungefähr erwachte Siddharta Gautama ausgerechnet unter einem Baum sitzend und wurde so erleuchtet zum Buddha. Verschiedene Völker sahen Bäume sogar als die Urahnen der Menschen an: Die Germanen glaubten, zwei vom Meer angespülte Baumstämme, eine Esche und eine Ulme, seien, von den Göttern beseelt, zu den ersten Menschen geworden. Bei den Kelten Irlands waren es eine Erle und eine Eberesche, während man in Persien glaube, die ersten Menschen Meschia und Meschiane seien aus einem Baum mit eng umschlungenen Ästen entstanden. Anders herum werden Menschen in Märchen und Legenden nach Ihrem Ableben oftmals wieder zu Bäumen. Wen wundert es da, dass wir, uns auf unseren Ursprung besinnend, wieder die Nähe des Waldes suchen, wenn das Ende naht. Auch das hat Tradition: Schon vor Tausenden von Jahren wurden Särge aus Baumstämmen gefertigt. Mehr zum Thema Bäume in der Mythologie lesen Sie hier.


“Habt Ehrfurcht vor dem Baum.
Er ist ein einziges großes Wunder,
und Euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum ist
ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
und von niederer Gesinnung des einzelnen.” 

Alexander von Humboldt

Mischwald
So sind uns Bäume am liebsten: lebendig und in guter Gesellschaft wie in diesem ForestFinance-Mischwald in Panama. Foto: ForestFinance

Ein Baum fürs Leben – zur Taufe, Kommunion oder Konfirmation

Den Weihnachtsbaum kennt man mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt – ihm haben wir bereits einen eigenen Artikel gewidmet. Doch nicht nur das Dekorieren mit geschlagenen Bäumen, sondern auch das Pflanzen von Bäumen hat Tradition. Der Spruch, man solle ihm Leben drei Dinge getan, ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt und einen Baum gepflanzt haben, ist weithin bekannt. Tatsächlich pflanzen auch heute noch viele Menschen einen Obstbaum zur Geburt ihres Kindes. Nicht jeder hat jedoch einen eigenen Garten. Was also tun, wenn der Platz für solch einen Lebensbaum fehlt?

Ein GeschenkBaum ist eine schöne Alternative, wenn kein Baum gepflanzt werden kann, egal ob zur Taufe oder später zur Kommunion oder Konfirmation.

Der GeschenkBaum: Ein Baum, der Wald und Freude macht

Im Gegensatz zu rein karitativen Spenden-Baumpatenschaften leistet unser GeschenkBaum mehr:
Er unterstützt nicht nur den Klimaschutz, sondern schafft neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und verbessert die sozialen Bedingungen in ländlichen Regionen Panamas. Darüber hinaus erbringt er einen Ertrag für den Beschenkten.

Eine Grafik, die den GeschenkBaum in 4 Stufen darstellt: 1. Pflanzen, 2. Pflegen, 3. Ernten, 4. Wald machen!  Das perfekte Geschenk zur Kommunion.

Die persönliche Pflanzurkunde können Sie sich ab sofort ganz einfach zuhause selbst ausdrucken – ein Last-Minute mit Sinn! Übrigens auch zum Muttertag: Denn pflanzen ist allemal besser als pflücken, wie wir finden!

Baum schenken, Freude pflanzen
Online Redaktion | Übersetzung | kristin.steffan@forestfinance.de

Kristin Steffan schreibt seit mehr als zehn Jahren für ForestFinance – am liebsten über Themen rund um Umweltpädagogik, Klimaschutz und Biodiversität.

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